Die Pfarrhäuser


Die St.-Petri-Gemeinde hatte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert vier Pfarrstellen: 1. Pastor Primarius; 2. Pastor Sekundarius; 3. Archidiakon; 4. Diakon (zumeist ein Sorbe, für den Dienst an den Sorben, die im Stadtgebiet, nicht im Gemeindegebiet von St. Michael wohnten). 1702 bis 1823 bestand zusätzlich eine Katechetenstelle. Da in der Reformationszeit vom Domstift keine Pfarrwohnungen übernommen wurden, kaufte der Stadtrat die Häuser Schloßstr. 6 und 8 sowie Fleischergasse 17 und 19. 1892 wurde die hierarchische Struktur der Pfarrstellen durch die Schaffung gleichberechtigter Pfarrstellen mit eigenen Seelsorgebezirken aufgehoben.