Maria-und-Martha-Kirche


Bereits im Mittelalter befand sich an der Steinstraße das Hospital Maria-und-Martha mit einer eigenen Kapelle. Diese wurde 1694 zur Katechismuskirche umgebaut. Mit dem Wachstum der Stadt in Richtung Südosten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts genügte das bisherige Bauwerk nicht mehr. 1891 wurde die neue Maria-und-Martha-Kirche eingeweiht. Sie ist ein neugotischer Klinkerbau und trägt als einzige in Sachsen den Namen zweier biblischer Frauen. Da sie beheizbar ist und günstigere Gottesdienstzeiten hatte, wurde sie im 20. Jahrhundert zur eigentlichen Gemeindekirche.