Nach der Wende

 

Die politische Wende, die zum Zusammenbruch der DDR führte, wurde für Bautzen am 16. Oktober 1989 mit zwei großen Veranstaltungen in der Maria-und-Martha-Kirche eingeleitet. 1994 wurde von der Kirchgemeinde St. Petri der Stadtteil Gesundbrunnen als eigene Kirchgemeinde herausgelöst, nachdem dort in den Jahren 1989/90 ein Gemeindehaus für Gottesdienst und Unterricht gebaut worden war. Von 2000 bis 2002 wurde die Taucherkirche mit Hilfe der 1997 gegründeten Stiftung Taucherkirche zum ersten Mal seit 1628 (Jahr des Wiederaufbaus im 30-jährigen Krieg) umfassend saniert.
Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Petri ist gegenwärtig die größte Gemeinde in Sachsen. Ihr gehören etwa 5800 Christen an, was annähernd einem Viertel der Wohnbevölkerung im Gemeindegebiet entspricht. Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist den vergangenen Jahren gestiegen.

Möge der alte Wahlspruch der Stadt Bautzen über allen künftigen Entwicklungen stehen:
Da Domine incrementum. Herr, gib Gedeihen.